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Samer A. kommt aus Homs in Syrien. Von seiner Heimatstadt ist nicht viel übrig. Von seinen Erfahrungen, Fähigkeiten und Wünschen berichten die Westfälischen Nachrichten vom 01.09.2016 in einem Bericht über seine Geschichte.

Gelungene Integration besteht aus vielen kleinen Schritten, aus Problemen, die gelöst werden müssen, aus Misserfolgen aber auch aus Erfolgen. Hier ein aktuelles Beispiel aus dem Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup. Weil er seinen internationalen Führerschein auf seiner Flucht mitnahm, besteht jetzt Hoffnung für Samer, in Deutschland eine Arbeit zu finden!

Der Bezirksbürgermeister, das Sozialamt und das Amt für Immobilienmanagement informierten über die Planungen und stellten sich der Diskussion.

Verena Schulte-Sienbeck vom Sozialamt berichtete zu Beginn über die Situation in Münster: 2015 sind ca. 3.000 Geflüchtete nach Münster gekommen. Wie es weitergeht, ist schwer einschätzbar; im Moment kommen nur vereinzelt Flüchtlinge nach Münster. Insgesamt leben 3.500 Menschen an 70 Standorten. 650 davon leben im Stadtbezirk Hiltrup (mit Amelsbüren und Berg Fidel), das sind 1,7% der Bevölkerung. Weil viele Sandorte nur befristet zur Verfügung stehen und keine angemessenen Standards aufweisen, wird weiter gebaut. In die Einrichtung am Vennheideweg ziehen Familien (insgesamt 100 Menschen), aus welchen Ländern ist unklar, möglicherweise finden auch Umzüge aus anderen Einrichtungen statt. Die meisten Geflüchteten in Münster kommen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Ein Sozialarbeiter und ein Hausmeister stehen dort mit 100% Stellenumfang zur Verfügung, Träger ist die Stadt. Eine Infoveranstaltung vor Ort mit Besichtigung des Gebäudes folgt noch.

Das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup präsentiert sich mit seiner Arbeit auf einem eigenen Stand beim Hiltruper Weinfest am Sonntag 21.8.. Von 13 bis 18 h finden Sie uns am Wintergarten der Stadtteilbibliothek. Wir verkaufen keinen Wein, dafür können Sie uns alles über die Flüchtlingsarbeit in Hiltrup fragen, was Sie immer schon mal wissen wollten. Kommen Sie vorbei!

Hundeausflug mit Flüchtlingen

Die Frage nach Ideen, was man mit jungen Männern noch machen könnte hat zu einer Facebook-Chatgruppe für Verabredungen zu Hundespaziergängen geführt. Der erste fand letzte Woche am Kanal mit Hiltruper See statt , dabei waren 2 junge Männer aus Haus Heidhorn, 3 Frauen mit Richback und Mops. Für den einen war der größere Hund doch erst gewöhnungsbedürftig. Der andere war so vertraut, dass man ihm ohne weiteres einen Hund zum Ausführen anvertrauen könnte, einen Job als Hundesitter oder für eine Hundeschule empfehlen. Den Wunsch, sich einen Hund anzuschaffen, konnte man ihm gerade noch ausreden.

Das Deutsche Rote Kreuz lädt zu einer Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche ein. Das DRK schreibt dazu:
Ehrenamtliche bringen eine Vielfalt an Stärken und Fähigkeiten in die Arbeit mit Flüchtlingen ein.  Diese als Bereicherung zu erleben und für eine positive Zusammenarbeit zu nutzen, ist das Ziel dieser Veranstaltungsreihe. Die angebotenen Themen orientieren sich an den praktischen Erfahrungen und den Bedürfnissen der Teilnehmer.

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