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Am Samstag, 17. Februar ab 15 h findet wieder das Begegnungscafé für Einheimische und neuzugezogene Geflüchtete im Paulussaal der evangelischen Gemeinde, Hülsebrockstraße 16, statt. Diesmal gibt es ein besonderes Highlight: Zu Gast ist der syrische Musiker Samir Sfouk, der die Gäste mit Gesang und seiner Langhalslaute erfreuen und unterhalten wird. Natürlich gibt es wieder Kaffee und Kuchen und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Alle sind herzlich eingeladen!

 

Mit Eierkartons und Toilettenpapierrollen kann man eine Menge toller Kunstwerke herstellen. Das glauben Sie nicht? Sie können sich jetzt davon überzeugen: Die Künstlerin Andrea Aupers hat mit Kindern in der Flüchtlingseinrichtung Landsberger Straße in Amelsbüren zusammengearbeitet und viele bunte und kreative Exponate sind entstanden.  Diese werden der Öffentlichkeit am nächsten Donnerstag, 15.2. um 15 h im dortigen Gemeinschaftsraum vorgeführt. Getränke sind vorhanden, Andrea Aupers und Sozialarbeiter Stephan Schluer freuen sich auf die Gäste: u.a. auf den bekannten Hiltruper Künstler Erwin Löhr, der für die Finanzierung des Workshops gespendet hat. Gleichzeitig ist das Treffen die Gelegenheit für die alten und neu interessierten Ehrenamtlichen in Amelsbüren, sich zu treffen und den neuen Sozialarbeiter kennen zu lernen. Herzliche Einladung!

Diese Komplettsanierung des Lieblings-Vogelhäuschens durch einen Flüchtling machte eine 87-jährige
Seniorin glücklich. „Es tut mir so leid, dass er keine Arbeit als Tischler findet! Und wenn ich eine
Wohnung hätte, würde ich sie ihm geben – es ist wunderbar, solchen Handwerker im Haus zu wissen.“

Am 6. Dezember konnte der neu gestaltete Gemeinschaftsraum im Vennheideweg mit Getränken und Süßigkeiten eröffnet werden. Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt verteilte Nikoläuse.

Die Künstlerin Andrea Aupers hatte das Projekt mit viel Engagement auf den Weg gebracht. Seit September wurden von den Erwachsenen Bilder mit Acrylfarbe auf Leinwände gemalt. Die Kinder sollten eigentlich nur auf Papier mit Buntstiften malen. Aber die Herausforderung mit Acrylfarbe zu malen, machte viel mehr Freude, von daher gab es dann auch für die Kinder Leinwände. Auch das Aufräumen und Saubermachen gehörte dazu. Oftmals standen die Kinder schon Freitags um 15.00 Uhr vor der Tür zum Erstaunen des Sozialarbeiters.

Am Dienstag, 30. Januar 2018 findet um 19 h im Pfarrzentrum St. Clemens in Hiltrup ein Treffen für (potenzielle) Vermieter statt, die darüber nachdenken, an Geflüchtete zu vermieten.

Für Menschen mit geringem Einkommen wird es seit Jahren immer schwerer, Wohnungen zu finden. Dieses Problem gilt auch für Geflüchtete, die sich auf dem deutschen Wohnungsmarkt orientieren müssen. Dennoch gelingt es hin und wieder, dass Geflüchtete mit Unterstützung von Ehrenamtlichen eine passende Wohnung bei privaten Vermietern finden. Das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup und die Ehrenamtlichen bieten den Geflüchteten dabei Hilfe bei Unklarheiten und möglichen Konflikten an. Fragen und Unsicherheiten bei Vermietern sind verständlich und berechtigt.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Sie als potentielle Vermieterinnen und Vermieter informieren und motivieren. Ihre Fragen zum Mietvertrag und Mietrecht, zur Wohnungsgröße und Miethöhe, zu den Nebenkostenabrechnungen und anderem sind erwünscht!

Fachlich werden wir dabei unterstützt von:

Jan Kaven, MS-Hiltrup, Fachanwalt für Miet- und Wohneigentumsrecht

Kathrin Heß und Stefanie Tegeler, Münster, Koordinatorin des DRK-Projekts „Zuhause finden“

Im Anhang finden Sie einen Flyer zur Veranstaltung

Nach fast 3 Jahren Trennung hat ein Mann aus Damaskus endlich seine Familie in Deutschland begrüßen können. Sie wohnen nun zu viert in 30 m² zusammen.  Das Ehepaar hat eine 17-jährige Tochter und einen 18-jährigen Sohn.

Die Jugendlichen sprechen perfekt Englisch und haben in der Türkei online über youtube  Deutsch bis zum Niveau A2 gelernt . Ihre Studienziele sind Medizin oder Ingenieur bzw. Architektur.  Es gibt bereits Sprachpaten für sie.

Leider droht bereits eine neue Schwierigkeit: Solange der inzwischen 18 Jahre alt gewordene Sohn nicht in einer Familienwohnung angemeldet werden kann, besteht das Risiko, dass er als nun "alleinreisender Mann" aus der Familie herausgerissen und einem anderen Bundesland zugeteilt wird.

Die Familie sucht nun dringend eine 3-4 Zimmer-Wohnung bis 95m², bis zu 603€ Kaltmiete + 190€ Nebenkosten ohne Heizung, um zusammen in Deutschland ankommen und sich von den alptraumhaften Erfahrungen erholen zu können..

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