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Auch ein kräftiger Gewitterschauer konnte mehr als 1000 Münsteraner und Gäste aus dem Umland nicht davon abhalten, am Samstagnachmittag ein Zeichen gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Und so standen die Bürger ab 17 Uhr im strömenden Regen "Hand in Hand gegen Rassismus", obwohl sich einige zwischenzeitlich im Vorraum des Doms untergestellt hatten.

Vorlesebox der Stiftung Lesen

Das Flüchtlingsnetzwerk-Hiltrup in Kooperation mit der Stadtteilbücherei St. Clemens engagiert sich im Bereich der Leseförderung für Flüchtlingskinder. Seit Anfang 2016 finden daher regelmäßige Vorlesestunden in der Familienunterkunft Haus Heidhorn statt.

Die Stiftung Lesen bietet für solche Initiativen eine Vorlese- und Erzählbox "Zusammen lesen – zusammen leben" an. Diese Box enthält 29 hochwertige, zum
Teil mehrteilige Medien für Kinder von 0 bis 12 Jahren. Zudem liegt den Boxen begleitendes Material mit Tipps und Ideen für vielfältige Erzähl- und Vorlesestunden bei. Alles ist verpackt in einer robusten und transportfähigen Box zum dauerhaften Einsatz in den Einrichtungen.

 Der Mitarbeiterverein aus Münster, "LVM Helfen verbindet Menschen e. V.", unterstützte das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup hierfür mit einer Geldspende. Die hochwertige Medienbox, mit einem
Wert von 700,00 €, wurde zur Hälfte durch den gemeinnützigen Verein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LVM Versicherung finanziert. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich und freuen uns auf zahlreiche schöne und lehrreiche Vorlesestunden mit unseren Kindern.

Ein Trainer/innen-Kursus findet am Wochenende 18./19.Juni in den Räumen des ADFC Münster in der Dortmunder Straße statt. Teilnehmer sind willkommen, Anmeldung unter .
Es gibt in Hiltrup schon einige interessierte Frauen,  - daher besteht die Idee, dass eine/r der frisch ausgebildeten Trainer/innen den ersten Kursus hier mit nur wenigen Frauen ausprobieren könnte.

Auch an einem Kurs interessierte Migrantinnen können gerne dem Netzwerk gemeldet werden. Wir versuchen, für sie im Herbst einen Kurs zu finden.

Münster - Amnesty International lädt zur Menschenkette für Menschlichkeit und Toleranz ein. Katholische und evangelische Kirchen machen mit.

Die Menschenkette soll am Samstag ab 16.30 Uhr gebildet werden und vom Friedenssaal über den Domplatz, den Platz an der Überwasserkirche, den Rosenplatz bis zur Flüchtlingsunterkunft in der Münzstraße führen. Um 17.30 Uhr soll die Kette geschlossen werden.

Die katholische und evangelische Kirche in Münster unterstützen den Aufruf von Amnesty International zum Bildung einer Menschenkette am 18. Juni. Die Aktion soll ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz setzen. Anlass ist der inzwischen aufgeklärte Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Hiltrup. Bischof Felix Genn sagt im Blick auf diese Aktion, „dass es gut ist, wenn möglichst viele Menschen deutlich machen: Rassismus darf in Deutschland nicht wieder salonfähig werden“.

 

Die Täter meinen es ernst: Um zu verhindern, dass Männer in die Flüchtlingseinrichtung an der Bezirkssportanlage Süd einziehen, sind sie zur Eskalation der Gewalt bereit. Pauschal werden die Männer als Kriminelle verurteilt, ohne dass ein Mensch überhaupt eingezogen ist, den sie kennen lernen könnten. Es ist zu wünschen, dass diese Kriminellen, die an einer Kommunikation nicht interessiert sind, schnell gefasst werden. Der Anschlag macht deutlich, dass es nicht genügt, Flüchtlinge willkommen zu heißen; es ist Aufklärungsarbeit über die Situation geflüchteter Menschen erforderlich. Rechter Agitation und Gewalt muss deutlich entgegengetreten werden. Leider ist unsere Stellungnahme nach dem ersten Brandanschlag noch aktuell: klicke hier...

 

Stefan Leibold und Magdalene Faber, Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup


 

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