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Essen verbindet: In Münster gibt es schon länger Angebote für ein "welcome dinner". Das Konzept: Münsteraner/innen kochen für Zugewanderte und laden sie für einen Abend in ihre eigenen vier Wände ein. In kleiner Runde und gemütlicher Atmosphäre finden so Begegnungen statt: Die Zuwanderer lernen das Leben in Münster kennen, die Gastgeber/innen stoßen auf andere Kulturen, Sitten und Sprachen.

Alles Weitere unter http://welcomedinnerms.jimdo.com/

Wir, die Hiltruper Schulen des Schulzentrums, d.h. die Hauptschule Hiltrup, die Johannes-Gutenberg-Realschule, das Immanuel-Kant-Gymnasium und das Kardinal-von-Galen-Gymnasium, finden es unerträglich, dass es in Deutschland mittlerweile zum Alltag gehört, dass an jedem Tag irgendwo in der Republik Flüchtlingsheime beschmiert oder sogar angegriffen und angesteckt werden. Allein im Jahr 2015 gab es über 500 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Jeden dritten Tag brennt in Deutschland eine Flüchtlingsunterkunft.

Gegen diese alltägliche Gewalt wollen wir als Schüler des Schulzentrums ein sichtbares Zeichen setzen. Ein Zeichen auch dagegen, dass wir uns an diesen Zustand gewöhnen und ihn schweigend und scheinbar hilflos hinnehmen.

Rund um die Integration von Flüchtlingen gibt es ganz viele Fragen z.B. auch über die Möglichkeiten für Flüchtlinge, ein Praktikum zu absolvieren oder auch noch Themen, die mit dem Aufenthalt zusammenhängen. Die GGUA Flüchtlingshilfe e.V. bietet in ihrem Projekt Q vielfältigste Informationen an und steht auch für konkrete Fragen zur Verfügung. Aber viele Information finden sich schon auf den hinterlegten Materialien, die heruntergeladen werden können. Die GGUA Flüchtlingshilfe e.V. und ihr Projekt Q ist über den Link zu finden.

Familien ziehen im Lauf der nächsten Tage ans Osttor

Gestern Abend fand der Informationsabend zur neuen Einrichtung für Flüchtlinge am Osttor 85b statt. Hier das Wichtigste in Kürze:

Die Einrichtung ist nur für den Übergang gedacht; wie lange dieser allerdings dauern wird, weiß niemand. In den Container ziehen Familien ein, viele aus Syrien, dem Irak und dem Iran, darunter einige Familien (insgesamt 20 Personen), die bisher in der Stadthalle leben. Zwischen dem 25.2. und dem 2.3. werden die Menschen dort einziehen. Nachdem sie erst einmal zur Ruhe kommen sollen, wird es voraussichtlich am Donnerstag 17.3. um 17 h ein Infotreffen für Ehrenamtliche, organisiert vom zuständigen Deutschen Roten Kreuz, geben.

Das evangelische Jugendzentrum wird dann pädagogische Angebote für Kinder machen. Verantwortliche Sozialarbeiterin wird Katrin Hermsen, in der Anfangszeit unterstützt durch Svenja Haidar, die für die Menschen in der Stadthalle zuständige Sozialarbeiterin.


 

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