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Die internationale Fahrradwerkstatt am Muckermannweg in Gievenbeck unterstützt Ehrenamtliche beim Aufbau einer Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge vor Ort

Am 23.9. fand ein Nachmittag der offenen Tür in der Flüchtlingseinrichtung Gievenbeck statt, an dem über die Aktivitäten und Perspektiven der Internationalen Fahrradwerkstatt am Muckermannweg berichtet wurde. Sie besteht derzeit aus einer Werkstatt-Garage, einer Ersatzteil-Lager-Garage und einer mit Hilfe der Stadt Münster für den Winter angemieteten Scheune am ehemaligen Ratio-Gelände. Sie wird von mehreren Ehrenamtlichen Freitags in Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen, insbesondere alleinreisenden Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit dem IFFM e.V. betrieben und ist Freitags von 15-18Uhr offen.
Es geht nicht in erster Linie darum, Flüchtlingen aus anderen Einrichtungen dort Unterstützung zu gewähren. Ziel ist vielmehr, ein dezentrales Netzwerk aufzubauen, d.h. bestehende Werkstätten anderer Einrichtungen zu vernetzen (zwecks Erfahrungsaustausch und Ersatzteilbeschaffung) sowie Ortsteile oder Einrichtungen bei der Einrichtung einer Werkstatt zu unterstützen: bei der Planung, beim Konzept und bei der Ausstattung (die kann mit 200 € schon effektiv sein. Es gibt bereits ein Handout im pdf-Format mit Anregungen und Material-Listen.

Ab Mittwoch, den 7. September 2016 gibt  es  Konversationskurse Deutsch besonders für Geflüchtete, die nicht mehr in Flüchtlingseinrichtungen in Hiltrup wohnen, sondern schon in eigene Wohnungen umziehen konnten, aber ihre Deutschkenntnisse weiterhin neben den Sprachkursen verbessern wollen. Referentin ist eine Frau aus Syrien, die schon in ihrer Heimat Deutsch unterrichtete und als Jugendliche auch schon mal in Hiltrup gelebt hat.

Diese Kurse finden in der Flüchtlingseinrichtung in Hiltrup Ost (Osttor) mittwochs und freitags statt:

  • 9.00-10.00 Uhr Deutsch für Frauen
  • 10.00-11.30 Uhr Deutsch Konversation für alle Interessierten

Anmeldungen bei Svenja Haidar (Sozialarbeiterin der Flüchtlingseinrichtung in Hiltrup Ost) unter der Telefonnummer 0151 152 60 230 während der Sprechzeiten dienstags von 12.30-15.30 Uhr und freitags von 09.30-12.30 Uhr oder per Mail

 

Samer A. kommt aus Homs in Syrien. Von seiner Heimatstadt ist nicht viel übrig. Von seinen Erfahrungen, Fähigkeiten und Wünschen berichten die Westfälischen Nachrichten vom 01.09.2016 in einem Bericht über seine Geschichte.

Gelungene Integration besteht aus vielen kleinen Schritten, aus Problemen, die gelöst werden müssen, aus Misserfolgen aber auch aus Erfolgen. Hier ein aktuelles Beispiel aus dem Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup. Weil er seinen internationalen Führerschein auf seiner Flucht mitnahm, besteht jetzt Hoffnung für Samer, in Deutschland eine Arbeit zu finden!

Am *Montag, den 5. September* findet um um *18:00 Uhr *in der *Kapelle des Münsteraner Kapuzinerklosters, Kapuzinerstr. 27/29*, ein Gottesdienst statt.
Die Geschehnisse, von denen viele Menschen aus Münster berührt und bewegt wurden, sollen in diesem Gottesdienst noch einmal einen Raum bekommen. Auch soll der Blick auf bestehende Kirchenasyle gerichtet sowie mit Dank auf den guten Ausgang für den betroffenen Geflüchteten Issa Ali geblickt werden.
Dem ökumenischen Gottesdienst stehen Pfarrerin Alexandra Hippchen, sowie Bruder Markus, der Guardian der Kapuziner, vor.

Der Bezirksbürgermeister, das Sozialamt und das Amt für Immobilienmanagement informierten über die Planungen und stellten sich der Diskussion.

Verena Schulte-Sienbeck vom Sozialamt berichtete zu Beginn über die Situation in Münster: 2015 sind ca. 3.000 Geflüchtete nach Münster gekommen. Wie es weitergeht, ist schwer einschätzbar; im Moment kommen nur vereinzelt Flüchtlinge nach Münster. Insgesamt leben 3.500 Menschen an 70 Standorten. 650 davon leben im Stadtbezirk Hiltrup (mit Amelsbüren und Berg Fidel), das sind 1,7% der Bevölkerung. Weil viele Sandorte nur befristet zur Verfügung stehen und keine angemessenen Standards aufweisen, wird weiter gebaut. In die Einrichtung am Vennheideweg ziehen Familien (insgesamt 100 Menschen), aus welchen Ländern ist unklar, möglicherweise finden auch Umzüge aus anderen Einrichtungen statt. Die meisten Geflüchteten in Münster kommen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Ein Sozialarbeiter und ein Hausmeister stehen dort mit 100% Stellenumfang zur Verfügung, Träger ist die Stadt. Eine Infoveranstaltung vor Ort mit Besichtigung des Gebäudes folgt noch.

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