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Am Dienstag, 30. Januar 2018 findet um 19 h im Pfarrzentrum St. Clemens in Hiltrup ein Treffen für (potenzielle) Vermieter statt, die darüber nachdenken, an Geflüchtete zu vermieten.

Für Menschen mit geringem Einkommen wird es seit Jahren immer schwerer, Wohnungen zu finden. Dieses Problem gilt auch für Geflüchtete, die sich auf dem deutschen Wohnungsmarkt orientieren müssen. Dennoch gelingt es hin und wieder, dass Geflüchtete mit Unterstützung von Ehrenamtlichen eine passende Wohnung bei privaten Vermietern finden. Das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup und die Ehrenamtlichen bieten den Geflüchteten dabei Hilfe bei Unklarheiten und möglichen Konflikten an. Fragen und Unsicherheiten bei Vermietern sind verständlich und berechtigt.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Sie als potentielle Vermieterinnen und Vermieter informieren und motivieren. Ihre Fragen zum Mietvertrag und Mietrecht, zur Wohnungsgröße und Miethöhe, zu den Nebenkostenabrechnungen und anderem sind erwünscht!

Fachlich werden wir dabei unterstützt von:

Jan Kaven, MS-Hiltrup, Fachanwalt für Miet- und Wohneigentumsrecht

Kathrin Heß und Stefanie Tegeler, Münster, Koordinatorin des DRK-Projekts „Zuhause finden“

Im Anhang finden Sie einen Flyer zur Veranstaltung

Am 6. Dezember konnte der neu gestaltete Gemeinschaftsraum im Vennheideweg mit Getränken und Süßigkeiten eröffnet werden. Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt verteilte Nikoläuse.

Die Künstlerin Andrea Aupers hatte das Projekt mit viel Engagement auf den Weg gebracht. Seit September wurden von den Erwachsenen Bilder mit Acrylfarbe auf Leinwände gemalt. Die Kinder sollten eigentlich nur auf Papier mit Buntstiften malen. Aber die Herausforderung mit Acrylfarbe zu malen, machte viel mehr Freude, von daher gab es dann auch für die Kinder Leinwände. Auch das Aufräumen und Saubermachen gehörte dazu. Oftmals standen die Kinder schon Freitags um 15.00 Uhr vor der Tür zum Erstaunen des Sozialarbeiters.

Nach fast 3 Jahren Trennung hat ein Mann aus Damaskus endlich seine Familie in Deutschland begrüßen können. Sie wohnen nun zu viert in 30 m² zusammen.  Das Ehepaar hat eine 17-jährige Tochter und einen 18-jährigen Sohn.

Die Jugendlichen sprechen perfekt Englisch und haben in der Türkei online über youtube  Deutsch bis zum Niveau A2 gelernt . Ihre Studienziele sind Medizin oder Ingenieur bzw. Architektur.  Es gibt bereits Sprachpaten für sie.

Leider droht bereits eine neue Schwierigkeit: Solange der inzwischen 18 Jahre alt gewordene Sohn nicht in einer Familienwohnung angemeldet werden kann, besteht das Risiko, dass er als nun "alleinreisender Mann" aus der Familie herausgerissen und einem anderen Bundesland zugeteilt wird.

Die Familie sucht nun dringend eine 3-4 Zimmer-Wohnung bis 95m², bis zu 603€ Kaltmiete + 190€ Nebenkosten ohne Heizung, um zusammen in Deutschland ankommen und sich von den alptraumhaften Erfahrungen erholen zu können..

Am Samstag 21.10. ist es wieder soweit: Das Hiltruper Begegnungscafé für Einheimische, Geflüchtete und alle, die wollen, findet wieder von 15 bis 17 h im evangelischen Gemeindezentrum an der Hülsebrockstraße statt. Statt Kaffee und Kuchen werden diesmal arabische Spezialitäten serviert, die die Küchenmeister aus der Unterkunft für Männer in der Westfalenstraße vorbereiten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Das Begegnungscafe findet jeden dritten Samstag im Monat für alle Generationen, Nationalitäten, Kulturen und Instrumente statt. Nähere Infos bei oder in der Stadtteilbücherei Hiltrup.

Am 30.11. findet um 16.30 h eine Abschiedsfeier in der Einrichtung Hiltrup-Ost statt, da die Einrichtung zum Ende des Jahres geschlossen wird.

Alle ehemaligen Bewohner, Mitarbeiter, Praktikanten und Ehrenamtlichen sind herzlich eingeladen!

Um Anmeldung wird gebeten bei Peter Schreckenbach, Tel. 0151–15260230 oder

Wir sind eine fünfköpfige Familie aus Afghanistan und suchen eine 3-4 Zimmer Wohnung in Münster, gerne in Hiltrup. Wir sind seit zwei Jahren in Deutschland und wohnen zur Zeit in einem großen Zimmer in einer Flüchtlingseinrichtung in Hiltrup. Meine Frau und ich besuchen einen Deutschkurs. Unsere ältesten Töchter, 7 und 5 Jahre alt, besuchen die Grundschule bzw. den Kindergarten und sprechen schon gut deutsch. Unsere Jüngste ist ein Jahr alt. Wir würden uns sehr über ein Angebot freuen.

M.H und Familie

Angebote bitte per mail an das Flüchtlingsnetzwerk () oder persönlich bzw. telefonisch in der Stadtteilbücherei (Tel. 02501/16253)

Eine ehrenamtliche Betreuung der Familie ist gewährleistet. Ein WBS ist vorhanden.

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