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Am 4. Mai 2019 findet ab 12 h an der Bait-ul-Momin-Moschee (hansestr. 61) wieder der Sponsorenlauf der Ahmadiyya-Gemeinde in Hiltrup statt. Ein Drittel der erlaufenen Spenden kommt dem Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup zugute.

Für Geflüchtete ist der Start kostenfrei! Alle Infos finden sich im Flyer.

Das Bündnis Seebrücke will das Sterben im Mittelmeer verhindern und fordert den Rat der Stadt am 22.5. auf, weitere Geflüchtete in der Stadt aufzunehmen. Die Kapazitäten hierfür sind vorhanden, eine Mehrheit der Bevölkerung unterstützt bei Umfragen das Anliegen. Der Koordinierungskreis des Flüchtlingsnetzwerks unterstützt das Anliegen mit folgender Erklärung:

 

Das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup unterstützt das Bündnis „Seebrücke“ und schließt sich dessen Forderungen an die deutsche und die europäische Politik an:

sichere Fluchtwege, die niemanden dem Tod durch Ertrinken aussetzen,

Entkriminalisierung der Seenotrettung,

rechtsstaatliche, faire Asylverfahren und menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten.

2018 starben mindestens 2275 Menschen im Mittelmeer, mindestens sechs pro Tag. Die EU hat die Rettungsmissionen ausgesetzt. Die wenigen privaten Boote müssen oft Tage und Wochen auf dem Meer bleiben, bevor (hoffentlich) ein Hafen für sie öffnet. Flüchtende werden z.T. nach Libyen zurück gebracht, wo ihnen in Lagern Hunger, Folter, Vergewaltigung und Tod drohen.

Kein Mensch lässt ohne gute Gründe alles zurück und riskiert sein Leben. An den Ursachen von Flucht sind Staaten der EU durch Wirtschaftsabkommen, Unterstützung diktatorischer Regime, Rüstungsexporte u.a. beteiligt.

Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, obwohl sie gerettet werden könnten, ist inhuman und unerträglich. Statt dass Europa sich abschottet, brauchen wir eine Strategie, die verhindert, dass Menschen auf der Flucht elend sterben, und eine Steuerung und Verteilung der Migration auf menschenwürdige und gerechte Weise. Geflüchtete brauchen sichere Häfen statt Tod und Zurückweisung in Elendslager.

Das Engagement für Geflüchtete gehört zu den grundlegenden Verpflichtungen für Christ/innen und ist ein Fundament der jüdisch-christlichen Tradition, auf die sich nicht wenige in Deutschland gerne beziehen. Flüchtende besitzen dieselben Menschenrechte wie alle anderen.

Viele Städte in Europa, auch in Deutschland, haben sich bereits solidarisiert und sich zu Sicheren Häfen erklärt, um in Seenot geratene Menschen aufzunehmen, aktuell 47 in Deutschland. Auch die Friedensstadt Münster hätte die Möglichkeit, aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen; die Bereitschaft in der Bevölkerung ist dafür gegeben, wie Umfragen und die zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützungen zeigen. Kapazitäten in Münster dafür sind vorhanden.

Deshalb appellieren wir an Oberbürgermeister Markus Lewe und den Rat der Stadt:
Folgen Sie dem Beispiel der Städte Osnabrück, Köln, Vechta u.v. a. und machen Sie Bundeskanzlerin Merkel ein Angebot, zusätzliche Geflüchtete in Münster aufzunehmen!

Stimmen Sie am 22. Mai für den Antrag der Seebrücke Münster!

 

 

 

 

Ausnahmsweise am 2. Samstag im Monat findet wieder das Begegnungscafé von 15 bis 17 h im evangelischen Gemeindezentrum, Hülsebrockstraße 16, für alle neulich und schon länger Zugewanderten statt. Bei Kaffee und Kuchen kann man klönen und (hoffentlich) die Sonne genießen. Vertreter des VSE (Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen) werden einige kurze Infos zur Veranstaltung zur schulischen Integration geben. Alle sind herzlich willkommen!

Die Fallscouts vom VSE (Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen schreiben dazu:

Liebe Eltern, einige Ihrer Kinder besuchen bereits seit ein paar Monaten die Schule in Deutschland. Vielleicht wird Ihr Kind aber auch erst in diesem oder nächsten Sommer eingeschult. Wie dem auch sei… der erste Schulbesuch in Deutschland wirft nicht selten viele Fragen auf. Wie funktioniert das deutsche Schulsystem? Was bedeutet „Alltag“ an deutschen Schulen? Wo gibt es Unterstützung bei der Finanzierung von Schulmaterial? Wie verhalte ich mich wenn mein Kind krank ist? Wo gibt es eine Ferienbetreuung für mein Kind?   Wir möchten uns mit Ihnen austauschen und Ihnen einen Ort für Ihre Fragen bieten.  

Wann?: am Mittwoch den 15.04.2019 von 18:00 – 20:00 Uhr

Wo?: im Pfarrzentrum St. Clemens, Patronatsstr. 2, Münster Hiltrup

Als Geflüchteter in einem Kurs Deutsch zu lernen ist gut, das heißt aber noch nicht, dass man sich im Alltag immer gut verständigen kann. Aber gerade das ist wichtig, findet das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup und lädt dazu ein, ganz ohne Druck und Prüfungen ins Reden zu kommen. Die Teilnehmer gestalten das Treffen mit ihren Themen mit. Alle Erwachsenen, Geflüchtete wie Deutsche, sind herzlich eingeladen, alle 2 Wochen mittwochs von 17 bis 18 h ins Pfarrzentrum Hiltrup, Patronatsstraße 2. Die Treffen sind kostenlos, das erste Treffen findet am Mittwoch, dem 20. Februar, statt. Nachfragen unter

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