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Der Konversationskurs für Geflüchtete, die schon einigermaßen Deutsch können, aber ihr Deutsch im Alltag verbessern wollen, der bisher Mittwochs von 17 bis 18 h stattfand, verschiebt sich wegen eines kollidierenden Termins auf alle 2 Wochen Donnerstag (17 bis 18 h im Pfarrzentrum Hiltrup).

Der erste Termin an einem Donnerstag ist der 24.10. 2019.  Danach folgen der 7.11., 21.11., 4.12. und 18.12.

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In den Einrichtungen an der Marie-Curie-Straße in Hiltrup und an der Landsberger Straße in Amelsbüren waren vor einer Weile für einige Wochen "Kulturmittlerinnen" zu Gast, die einen Frauentreff ins Leben gerufen haben. Dieser Treffpunkt für Frauen soll gerne fortgeführt werden. Nötig ist nur, einmal in der Woche den Gemeinschaftsraum auf- und abzuschließen und den Frauen und Mädchen ein Forum zu bieten. Gespräche sind nicht verboten...
Gleiches gilt für das Männerwohnheim an der Westfalenstraße; dort stehen im Gemeinschaftsraum noch Darts, Kicker und Tischtennisplatte zur Verfügung, die aber nur unter Aufsicht benutzt werden dürfen.
Haben Sie Lust und Zeit, einmal in der Woche (oder 14-tägig) am frühen Abend für ca. anderthalb Stunden den Gruppenraum in einer der Einrichtungen aufzuschließen und ein Treffen möglich zu machen? Der Wochentag kann frei gewählt werden. Für die Geflüchteten wäre das ein tolles Angebot. Wenn Sie sich das vorstellen können und für weitere Infos kontaktieren Sie gerne Pastoralreferent Stefan Leibold, Tel. 0151/56034239 oder

Am 31.7. startet eine neue Runde im Konversationskurs des Flüchtlinsnetzwerks.  Geflüchtete, die schon (einigermaßen Deutsch sprechen, können im Gespräch mit anderen ihre Sprachkompetenzen im Alltag verbessern. 

Der Kurs findet alle 2 Wochen mittwochs von 17 bis 18 h im Pfarrzentrum St. Clemens, Patronatsstr. 2. (neben der Clemenskirche) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nach dem 31.7. sind die nächsten Termine 14.8, 28.8. und 11.9.

Am 4. Mai 2019 findet ab 12 h an der Bait-ul-Momin-Moschee (hansestr. 61) wieder der Sponsorenlauf der Ahmadiyya-Gemeinde in Hiltrup statt. Ein Drittel der erlaufenen Spenden kommt dem Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup zugute.

Für Geflüchtete ist der Start kostenfrei! Alle Infos finden sich im Flyer.

Das Bündnis Seebrücke will das Sterben im Mittelmeer verhindern und fordert den Rat der Stadt am 22.5. auf, weitere Geflüchtete in der Stadt aufzunehmen. Die Kapazitäten hierfür sind vorhanden, eine Mehrheit der Bevölkerung unterstützt bei Umfragen das Anliegen. Der Koordinierungskreis des Flüchtlingsnetzwerks unterstützt das Anliegen mit folgender Erklärung:

 

Das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup unterstützt das Bündnis „Seebrücke“ und schließt sich dessen Forderungen an die deutsche und die europäische Politik an:

sichere Fluchtwege, die niemanden dem Tod durch Ertrinken aussetzen,

Entkriminalisierung der Seenotrettung,

rechtsstaatliche, faire Asylverfahren und menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten.

2018 starben mindestens 2275 Menschen im Mittelmeer, mindestens sechs pro Tag. Die EU hat die Rettungsmissionen ausgesetzt. Die wenigen privaten Boote müssen oft Tage und Wochen auf dem Meer bleiben, bevor (hoffentlich) ein Hafen für sie öffnet. Flüchtende werden z.T. nach Libyen zurück gebracht, wo ihnen in Lagern Hunger, Folter, Vergewaltigung und Tod drohen.

Kein Mensch lässt ohne gute Gründe alles zurück und riskiert sein Leben. An den Ursachen von Flucht sind Staaten der EU durch Wirtschaftsabkommen, Unterstützung diktatorischer Regime, Rüstungsexporte u.a. beteiligt.

Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, obwohl sie gerettet werden könnten, ist inhuman und unerträglich. Statt dass Europa sich abschottet, brauchen wir eine Strategie, die verhindert, dass Menschen auf der Flucht elend sterben, und eine Steuerung und Verteilung der Migration auf menschenwürdige und gerechte Weise. Geflüchtete brauchen sichere Häfen statt Tod und Zurückweisung in Elendslager.

Das Engagement für Geflüchtete gehört zu den grundlegenden Verpflichtungen für Christ/innen und ist ein Fundament der jüdisch-christlichen Tradition, auf die sich nicht wenige in Deutschland gerne beziehen. Flüchtende besitzen dieselben Menschenrechte wie alle anderen.

Viele Städte in Europa, auch in Deutschland, haben sich bereits solidarisiert und sich zu Sicheren Häfen erklärt, um in Seenot geratene Menschen aufzunehmen, aktuell 47 in Deutschland. Auch die Friedensstadt Münster hätte die Möglichkeit, aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen; die Bereitschaft in der Bevölkerung ist dafür gegeben, wie Umfragen und die zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützungen zeigen. Kapazitäten in Münster dafür sind vorhanden.

Deshalb appellieren wir an Oberbürgermeister Markus Lewe und den Rat der Stadt:
Folgen Sie dem Beispiel der Städte Osnabrück, Köln, Vechta u.v. a. und machen Sie Bundeskanzlerin Merkel ein Angebot, zusätzliche Geflüchtete in Münster aufzunehmen!

Stimmen Sie am 22. Mai für den Antrag der Seebrücke Münster!

 

 

 

 

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